Ravenclaw Geschichten

Lesen und Schreiben verleiht Flügel


Der blaue Elephant
von Jennifer, 9 Jahre

Es war einmal ein Elephantenbaby, genannt Benjamin, das ging allein durch den Wald spazieren.
Der Wald war grausam.
Dem Benjamin ging es sehr schlecht und er hatte Angst.
Plötzlich sah er einen Specht, der hieß Spoti.
Spoti war ganz gelb mit blauen und roten Streifen.
Spoti hatte ihn auch gesehen und fragte: "Warum schaust du so traurig?"
Benjamin antwortete: "Mir ist es so langweilig."
Spoti fragte: "Soll ich mit dir spielen?"
"Was denn?" fragte Benjamin.
Spoti schlug fangen vor.
"Nein, ich kann nicht so schnell laufen."
Spoti maulte: "Dann eben verstecken."
Benjamin antwortete: "Ok. Wie geht das, Spoti?"
"Komm ich zeige es dir einfach."
Sie gingen durch den Wald und Spoti zeigte ihm das Spiel. Dabei trafen sie auf ein schwarzgraues Haus. Sie hatten Angst aber sie klopften trotzdem an.
Es machte eine alte Frau die Türe auf. Sie hieß Susanne.
Spoti und Benjamin waren ganz verdreckt.
Susanne fragte: "Soll ich euch baden?"
Benjamin schrie: "Ja!" Aber Spoti war dagegen.
Susanne fing an Wasser ins Waschbecken laufen zu lassen. Dann nahm sie Benjamin und setzte ihn rein. Dabei stieß sie aus Versehen blaue Lebensmittelfarbe um. "Oh wie schrecklich." Schnell zog sie das Elephantenbaby raus aber es war zu spät. Benjamin war blau.
Susanne schrie: "Wie konnte das nur geschehen." Sie schrubbte den Benjamin aber die Farbe ging nicht weg. Dann versuchte sie es mit Schaumwasser, doch das funktionierte auch nicht. Die nächste Möglichkeit war Spülwasser. Aber das nützte auch nichts. Susanne gab auf. "Oh, oh, oh, du armes Tier."
Am nächsten Tag wurde Benjamin größer und größer. Dann war er erwachsen. Dabei bekam er graue Flecken und schließlich war er wieder grau.
Spoti freute sich, dass Benjamin wieder grau war.
Nun wollten sie nach Hause, aber sie fanden den Weg nicht mehr. Sie bekamen Angst und versuchten es in allen Richtungen. Spoti schlug vor: "Gehen wir doch in diese Richtung."
Aber Benjamin war nicht einverstanden, weil sie sich bestimmt noch mehr verirren würden. Doch Spoti zwang ihn dazu.
"Wenn wir uns nur einen Kratzer holen, verzeihe ich es dir nie," drohte Benjamin. Sie gingen und gingen und auf einmal sah Benjamin seine Mutter.
Sie hatte schon graue Haare und einen hässlichen abfallenden Rüssel. Beide sind zusammen gestoßen. Benjamin und die Mutter Luzi schrieen: "Aua!" Luzi blutete und weinte. Ihr tat der Rüssel weh. Benjamin ging mit Luzi zum Tierarzt und der sagte, dass der Rüssel gebrochen war. Luzi bekam einen Gips, den sie sechs Wochen tragen musste. Auf dem Heimweg vom Tierarzt trafen sie Spoti.
Nun gingen alle drei nach Hause und erzählten der Luzi was sie an diesem Tag alles erlebt hatten. Von diesem Tag an waren Benjamin und Spoti die besten Freunde. Sie trafen sich jetzt täglich und machten viele schöne Dinge zusammen.
Nach sechs Wochen wurde Luzi der Gips abgenommen und sie freute sich sehr darüber.
Mittlerweile waren ein paar Jahre vergangen und Luzi war an Altersschwäche gestorben. Benjamin und Spoti hatten sie begraben und dank Spoti ging es Benjamin nicht so schlecht nach der Beerdigung.
Viele Jahre nach dem Tod von Luzi heirateten Benjamin und Spoti und gründeten ihre eigene Familie. Sie lebten glücklich und zufrieden zusammen.

Nächtlicher Schrecken
von Nhi, 11 Jahre

Plötzlich war ich wach. Ich wollte zu Mama und Papa. Aber sie waren nicht da. Im Wohnzimmer auf dem Tisch lag ein Zettel, darauf stand: Wir kommen morgen um 17 Uhr zurück. Wir sind bei einer Freundin. Wenn du Hunger hast, im Kühlschrank sind Spagetti. Mama und Papa. Ich wollte schlafen aber ich konnte nicht also sah ich fern. Plötzlich klopfte jemand ans Fenster. Ich ging langsam hin, da hörte es auf. Nun glaubte ich, dass ich es mir nur eingebildet hatte. Deshalb schlief ich schnell ein und träumte schön. Da klopfte es wieder. Also nahm ich den Schlüssel, sperrte ab und schloss das Fenster besonders fest zu. In der Früh aß ich die Spagetti und spielte mit Paul meinem Baby-Hund. Ich mache alles schön, weil Mama und Papa bald nach Hause kommen. Da klopfte es wieder. Also ging ich raus und da standen Mama und Papa. Sie froren furchtbar. Ich erzählte ihnen, dass in der Nacht immer wieder jemand geklopft hatte. Mama sagte: "Das waren wir, weil wir gestern den Schlüssel hier vergessen haben." Ich bekam einen Schreck war aber froh, dass es kein Räuber gewesen war. Das Mädchen in dieser Geschichte heißt Nhi.

Nächtlicher Schrecken
von Dennis, 10 Jahre

Ich war barfuss auf dem Friedhof. Meine Beine lenkten mich zu einer Gruft. Plötzlich trat ich in ein Grab, das dem Totengräber gehörte. Eine halb verrottete Hand streckte sich mir entgegen. Ich schrie und lief los. Nun hörte ich ein merkwürdiges Geräusch und lief so schnell ich konnte zu der Gruft, weil ich dort in Sicherheit zu sein glaubte. In der Gruft war ein Sarkophag. Neugierig machte ich ihn auf und darin lag ein Skelett. Es bewegte sich. Ich habe mich so furchtbar erschreckt, dass ich sofort aufwachte. Gott sei Dank! Es war nur ein schlimmer Traum.

Der gestohlene Käse
von Jennifer, 9 Jahre

Es war einmal eine kleine Maus namens Jerry. Jerry war eine verfressene Maus, die jeden Tag frischen Käse aß. Er liebte besonders den Stinkkäse. Aber leider ging er aus, und Jerry musste schauen wo er einen neuen Käse bekommt. Also ging Jerry los um zu schauen wo es einen Laden gibt. Er geht die Straße entlang und auf einmal sah er ein großes Schild mit Käse darauf. Jerry hatte Hunger und fragte sich wie er da rein kommt. Er lief hin und her und überlegte. Plötzlich machte ein Mann die Türe auf und Jerry lief rein. Oh, oh schreck. Da stand auf einmal ein Kater vor Jerry. Sein Name war Tom und er passte auf den Käse auf. Tom sah Jerry und lief ihm hinterher, bis Jerry ein winziges Loch fand. Jerry kroch rein und wartete bis der fiese Kater Tom abhaut. Nur der haute nicht ab. Jerry machte es sich im Loch gemütlich und schlief ein. Tom griff immer wieder mit seiner dicken Pfote in das Loch und wollte Jerry fangen aber er schaffte es nicht. Dann schlief auch Tom ein und blieb vor dem Loch liegen, damit Jerry nicht raus konnte. Jerry hatte vor lauter Hunger schon Bauchweh und versuchte aus dem Loch raus zu kommen. Da wachte Tom auf und Jerry hatte keine Chance mehr zu fliehen. Ok, dachte sich Jerry und fmg an ein neues Loch zu graben. Nach einer gewissen Zeit konnte sich Jerry befreien. Als er frei war klaute er das letzte Stück Käse. Aber jetzt hat er wieder ein Problem. Wie kam er aus dem Laden raus? Der Kaufinann nahm eine Tüte und wollte das letzte Stück Stinkkäse verkaufen. "Oh, Oh," schreit der Kaufmann "Wo ist der Käse?" Da sah er Jerry mit dem Käse. Er schrie: "Tom! Tom! Hole dir die Maus!" Aber Tom hörte nicht. Der Kaufinann holte einen Besen aus dem Kammerl um die Maus weg zu scheuchen. Er lief auf die Maus zu aber Jerry war schneller. Da ging auf einmal die Türe auf und ein Mann kam herein und Jerry lief raus. Aber zu seinem Unglück verlor er den Käse. Nun musste Jerry noch mal in den Laden rein. Er hatte immer noch Bauchschmerzen. Jerry musste weinen, weil er wieder in den Laden zurück musste. Nun ging der Mann aus dem Laden hinaus, und Jerry lief rein. Jerry suchte den Käse und traf auf Tom. Tom war sauer, zeigte seine Zähne und knurrte laut. Jerry trickste ihn aus, nahm den Käse, biss rein und rannte weg. Tom wurde noch wütender und rannte so schnell er konnte Jerry hinterher. Es war ein Kopf an Kopf rennen, und Jerry schaffte es gerade noch durch den Türschlitz. Jetzt da er den Käse gegessen hatte lief er nach Hause. Aber Jerry musste aufpassen, weil ihn der Tom verfolgte. Tom war bald so fertig, dass er zum Käseladen zurück lief. Jerry traf auf seine Mutter, die sich schon Sorgen um ihn machte. Die Mutter fragte Jerry: "Wo warst du die ganze Nacht?"
Jerry sagte:" Im Käseladen. Dort war ein böser Kater namens Tom."
"Und was wollte er von dir?"
"Er wollte mich auffressen."
"Und warum?"
"Weil er den Käse beschützte."
"Ja, aber du musst doch irgendetwas gemacht haben."
"Ja, ich habe den Käse gegessen."
"Du hast Käse geklaut, du hast Käse geklaut! Das darfst du nicht," schrie die Mutter.
Jerry sagte: "Warum nicht?"
"Das ist Diebstahl," schimpfte die Mutter.
"Was ist Diebstahl?"
"Diebstahl ist, wenn man was nimmt was einem nicht gehört."
"Soll ich es jetzt zurückgeben?"
,,Nein, du hast ihn ja schon gegessen."
"Also, was soll ich jetzt machen?"
,,Du hast einen Monat Stubenarrest und machst es nie wieder."
"Ok, Mama." Jerry ist traurig aber er versprach nie wieder zu klauen.
Tom war es inzwischen sehr, sehr langweilig weil er keinen mehr jagen konnte.
Der Verkäufer hatte Angst vor Mäusen, weil sie soviel Käse klauten.

Unser Abenteuer an der Isar
von Jennifer, 9 Jahre

Um 8 Uhr ging es mit dem Bus von der Schule aus los. Alle Kinder waren da. Wir fuhren durch viele Straßen und sahen viele Häuser, die wir kannten. Im Bus fand ich es sehr spannend, weil es eine holprige Fahrt war und es sehr viele Kurven gab. Aber schließlich freute ich mich, dass wir bald da waren, weil es bestimmt toll werden würde. Wir werden viel lernen, sagte Frau Krapp. Dann scherzte Frau Krapp, dass sie jetzt nach Hause geht. Erst haben wir es geglaubt, aber dann ist uns eingefallen, dass wir ohne sie nicht mehr heim kommen. Nun kamen wir an, stiegen aus dem Bus und gingen zu Fuß los. Wir sahen einen Brunnen und den Kanal, der zu Isar führte. Wir gingen eine lange Strecke und machten viele Fotos. Auf dem Weg zur Isar kamen wir an Frau Krapps Haus vorbei. Sie lud uns ein und wir bekamen Schokolade. Auf dem Rückweg von Frau Krapps Haus trafen wir eine Verwandte von Frau Krapp. Wir liefen weiter und guckten Blüten an, die waren gelb, rot und blau. Kaynadid, Joel, Bobby und Mario pflückten einfach welche ohne Erlaubnis. Frau Krapp schimpfte die vier Kinder. Wir sahen außerdem viele Bäume und lernten ihre Namen kennen. Wir sammelten Ahornblätter und auch andere Blätter. Als wir an der Isar angekommen waren, erklärte uns Frau Krapp, dass die Isar ein Fluss ist. Wir sahen wie die Strömung den Fluss hinunter floss und wir beobachteten das eine Weile. Dann gingen wir weiter und trafen weiter vorne einen Angler, der Fische fing. Als er sie aufschnitt war es ekelig. Wir liefen weiter zum Spielplatz und machten zwischendrin Klassenfotos. Unterwegs kletterten wir Steine hinauf und sahen uns um. Wir hatten einen tollen Ausblick und wollten nur noch gucken. Frau Krapp ermahnte uns, weil wir noch zum Spielplatz wollten. Als wir "Spielplatz" hörten gingen wir schnell weiter. Der Weg zum Spielplatz führte einen Berg hoch, der war ganz rutschig. Alle außer Dilara und mir sind ausgerutscht. Wir waren als einzige oben und die anderen waren unten. Natürlich haben sich alle gefragt, wie wir des gemacht haben aber wir haben es nicht gesagt. Es war unser Geheimnis. Der Andi hat geweint, weil er sonst immer erster ist und jetzt letzter war. Das fanden alle blöd. Unten war der Spielplatz. Alle rannten dort hin. Es gab dort so eine wilde Schaukel, bei der ich auch drei mal dran kam. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Einmal gang es hoch und einmal runter. Das war ein tolles Gefühl. Ich habe auch kletter fangsti gespielt. Schließlich hat Frau Krapp gerufen "Kommt! Wir gehen weiter!" Wieder mussten wir einen großen steilen Berg hoch klettern. Diesmal bin auch ich dauernd ausgerutscht. Als wir alle oben waren, mussten wir uns beeilen, weil wir sonst den Bus verpassen würden. Zum Glück haben wir es gerade noch geschafft. Das war ein toller Ausflug. So einen Tag möchte ich gerne noch einmal erleben.

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